Rezension

Wie ein Licht in der Nacht / Safe Haven | Nicholas Sparks

Letzte Woche war ich mit meiner besseren Hälfte und meiner besten Freundin im Kino und habe den neuen Nicholas Sparks Film „Safe Haven“ gesehen. Irgendwie habe ich gedacht, dass ich das Buch schon längst gelesen hatte, während des Filmes ist mir aber aufgefallen, dass dem nicht so war. Also hab ich das umgehend nachgeholt.

Wie ein Licht in der Nacht von Nicholas Sparks

Informationen

Autor: Nicholas Spark
Titel: Wie ein Licht in der Nacht
Reihe: –
Übersetzer: Adelheid Zöfel 
Verlag: Heyne 
Erscheinungsjahr: 2012 
Seiten: 464 

 

Inhalt

Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich die Bücher von Nicholas Sparks liebe und das ist auch bei diesem Buch nicht anders. In „Wie ein Licht in der Nacht“ geht es um Katie, die vor ihrem gewalttätigen Ehemann Kevin, geflohen ist. Auf ihrer Flucht bleibt sie in Southport und lernt dort den ehemaligen Militär-Ermittler und jetzigen Ladenbesitzer Alex, dessen Frau vor einiger Zeit gestorben ist, und seine beiden Kinder kennen. Katie verliebt sich langsam in Alex und alles scheint gut zu werden, bis Kevin sie durch einen Zufall doch findet.

Gedanken

Wie von Nicholas Sparks zu erwarten, liegt ein großer Schwerpunkt des Buches auf das Gefühl. Das ermöglicht es einem natürlich auch sich super in die Charaktere einzufinden und so eine Bindung zu ihnen aufzubauen. Man kann richtig die Ängste und Gefühle von Katie nachvollziehen und fiebert mit ihr mit und auch die ruhige Art von Alex kommt gut raus. Besonders gut fand ich, dass einem auch die Gedankengänge von Katies Ehemann Kevin näher gebracht werden, da er eine besondere Schlüsselperson des Romans ist. Durch Kevin kommt dann ja auch richtig Action in das Buch, da er Katie einfach nicht loslassen kann und sie unbedingt finden muss. Als es dann zum finalen Showdown zwischen ihm und Katie kommt, habe ich teilweise sogar die Luft angehalten, weil es einfach so spannend war. Abgerundet wurde das natürlich am Ende durch einen Brief den Katie von Alex verstorbener Ehefrau bekommt. Da hab ich wirklich Rotz und Wasser geheult, einfach weil so viele Emotionen in diesem Brief stecken und irgendwie doch alles gut geworden ist. Also es ist ein wirklich gelungenes Nicholas Sparks Buch.

Kurz zum Vergleich Film und Buch: Selbstverständlich ist der Film um einiges kürzer gefasst und bietet nicht die Tiefe oder die Einblicke in die Gedankenwelt der  Personen, aber dennoch finde ich den Film in Bezug auf das Buch sehr gelungen. Dieses liegt sicher auch daran, dass Nicholas Sparks Einfluss auf die Verfilmungen seiner Bücher nimmt. Was mich erst tierisch gestört hat, ist, dass Alex Tochter im Film Lexie heißt und im Buch Kristen. Wenn man aber bedenkt, dass Kristen und Katie nicht gerade die verschiedensten Namen sind und der Zuschauer innerhalb von knapp zwei Stunden die Personen auch alle identifizieren muss, konnte ich mich mit der „Umtaufung“ anfreunden. Also wie gesagt, ich finde den Film auch spitze und durch das Drama mit Kevin ist ja auch ein bisschen Action für die Männer dabei 😉

Fazit

Insgesamt muss ich sagen, dass mir bei dem Buch, trotz der emotionalen Tiefe und Dramaturgie, irgendwas gefehlt hat.

Tati, 27, süchtig nach Büchern, Nagellack und Toffifee, Informatikerin, Backfee, angehende Autorin, Webentwicklerin, verheiratet, viel zu neugierig, perfektionistisch und immer ein Lächeln auf dem Gesicht. Noch mehr erfährst du mit einem Klick.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.