Rezension

Rockstars küsst man nicht (Stage Dive 4) | Kylie Scott

Die „Stage Dive“-Reihe von Kylie Scott gehört zu meinen allerliebsten Reihen! Bisher wurde ich noch von keinem Band enttäuscht und um so mehr habe ich mich auf Rockstars küsst man nicht gefreut. Ich durfte den Roman vor einigen Wochen direkt auf der Buchmesse mitnehmen, denn auf der Buchrückseite steht ein Zitat von mir! Oh man war ich aufgeregt, als ich das Buch in den Messehallen entdeckt habe. 😀 Mein Mann und ich haben ungefähr tausend Fotos und Videos allein von dem Buch gemacht. Ich wundere mich ja immer noch, dass uns keiner deswegen komisch angeschaut hat. Hach, ich grinse immer noch, wenn ich nur daran denke. Wie aufregend muss es erst sein, sein eigenes Buch irgendwo zu entdecken?

Informationen

Autor: Kylie Scott 
Titel: Rockstars küsst man nicht
Reihe: Stage Dive
Übersetzer: Katrin Reichardt 
Verlag: Egmont Lyx 
Erscheinungsjahr: 2016 
Seiten: 352 

Weitere Bücher der Autorin: Kein Rockstar für eine Nacht (Stage Dive 1), Wer will schon einen Rockstar? (Stage Dive 2), Rockstars bleiben nicht für immer (Stage Dive 3) 
Ähnliche Bücher: Katy Evans – Real: Nur für dich, Erin McCarthy – True: Weil du mich zum Träumen bringst

Inhalt

Schwanger von einem Rockstar! Na toll, das passt Lizzy so gar nicht in den Kram. Eigentlich wollte sie doch erst Mal ihren Collegeabschluss machen. So oder so ist Ben, der Bassist der Band Stage Dive, der Vater und das macht es nicht gerade leichter. Obwohl die Gefühle der beiden spürbar da sind, ist Ben seine Freiheit wesentlich wichtiger und würde es nicht vielleicht die Band zerstören?

Gedanken

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Der Klappentext macht einen bereits darauf aufmerksam, dass Lizzy schwanger ist und genau da startet der Roman bzw. als Lizzy herausfindet, dass sie schwanger ist. Sie hat diese Nachricht noch gar nicht richtig verdaut, da kommt es direkt dazu, dass die Band + Partnerinnen von der Neuigkeit erfährt. Erst hinterher wird aufgelöst, wie es eigentlich zu der Schwangerschaft kam und das ist meiner Meinung nach hier genau richtig. So hat man zu Beginn gleich die bekannten Fakten und erfährt dann Stück für Stück mehr.

Mit der Auflösung, wie es zu der Schwangerschaft kam, ist das Buch natürlich noch nicht vorbei. 😉 Denn man merkt schnell, dass Lizzy und Ben gar nicht auf eine Schwangerschaft vorbereitet sind. Die Fronten zwischen den beiden sind verhärtet und Ben will eigentlich viel lieber seine Freiheit genießen. Im Verlauf von „Rockstars küsst man nicht“ müssen die beiden jedoch damit klar kommen, dass sie größere Gefühle füreinander hegen. Lizzy wird schnell klar, dass sie nicht nur Freunde sein können, doch Ben will aus verschiedenen Gründen Abstand zu ihr. Dieses verletzt Lizzy jedoch immer wieder. Dazu kommen noch verschiedene Probleme und auch die Vergangenheit der beiden spielt eine große Rolle. Du siehst, es ist mal wieder kompliziert. 😀

Besonders hat mir gefallen, dass die Erlebnisse immer wieder durch Textnachrichten von Lizzy und Ben aufgelockert wurde. Der Schreibstil von Kylie Scott ist wie immer sehr knackig und mitreißend. Obwohl es der vierte Band der Reihe ist, hat man dennoch nicht das Gefühl das man das Geschehene schon kennt. Ich finde, dass gerade „Rockstars küsst man nicht“ noch einmal richtig hervorsticht.

Da Lizzy schwanger ist, muss es ja zwangsläufig irgendwann dazu gekommen sein. 😉 Die erotischen Szenen sind typisch für diese Bücher sehr detailliert. Obwohl mich das in letzter Zeit oft nervt, war es hier kein Problem. Ebenso die Häufigkeit der Sexszenen hielt sich meiner Meinung nach im Rahmen.

Lizzy und Ben harmonieren als Hauptcharaktere sehr gut, sind aber auch individuell interessante Charaktere. Bei Ben merkt man direkt, wie sehr er die Musik liebt. Vielleicht wesentlich mehr als der Rest der Band. Genau so sehr liebt er seine Freiheit und setzt sich für das, was ihm wichtig ist, ein. Lizzy ist eine sehr starke und unabhängige Frau. Sie möchte (und könnte auch) alles allein schaffen, dennoch fühlt sie sich in Bens Nähe noch viel stärker und beschützt.

Da Lizzy die kleine Schwester von Anna, aus dem zweiten Stage Dive Buch, und Ben ein Teil der Stage Dive Band ist, ist es eigentlich klar, dass die Band und ihre Partnerinnen zu den Nebencharakteren gehören. Besonders, dass Mal wieder eine große Rolle spielt, fand ich fabelhaft! Neben der Band sind auch der Security Mann der Band und Bens Schwester wichtig für den Verlauf. Außerdem erfährt man ein bisschen über die Vorband von Stage Dive. Insbesondere Vaughn habe ich sofort ins Herz geschlossen.

Der Schluss von „Rockstars küsst man nicht“ war wirklich genau das Richtige! Es wurde noch einmal richtig schön romantisch und dann hat man im Epilog noch einen winzigen Einblick in die Zukunft von Ben und Lizzy bekommen. Dass es in dem Epilog wirklich nur um Ben und Lizzy ging, fand ich außerordentlich gut, da es ja auch „ihr Buch“ ist. Vielleicht gibt es ja irgendwann noch einen eShort, wo man mehr über die Zukunft aller Charaktere erfährt. 🙂

Fazit

Eigentlich bin ich unglaublich traurig, während ich hier die letzten Zeilen meiner Rezension tippe, denn mit dem fabelhaften „Rockstars küsst man nicht“ endet die Stage Dive Reihe von Kylie Scott. Dieses Mal ging es um Annes kleine Schwester Lizzy und, wie nicht anders zu erwarten, das letzte Single-Mitglied der Band: Ben. Beide Charaktere haben mir schon in den letzten Bänden sehr gefallen und es ist schön zu erfahren, wie ihre Geschichte ist. Die beiden haben gehörige Probleme zueinander zu finden und da helfen auch nicht immer die vielen anderen glücklichen Pärchen um sie herum. Besonders hat es mir gefallen, dass man wieder mehr über Mal erfahren hat, weil er einfach mein Lieblingscharakter ist. 😀 Ich möchte noch hervorheben, dass Kylie Scott hier auf einen Epilog, in dem die weiteren Wege aller Charaktere aufgezeigt wurden, verzichtet hat. Das war meiner Meinung nach genau richtig, weil es ja in diesem Band „nur“ um die Geschichte von Liz und Ben geht. Da es ein würdiger Abschluss ist, der trotz drei Vorgänger noch einmal richtig individuell ist, muss ich einfach 5 von 5 Büchern geben. Ich habe diese Reihe wirklich geliebt und mir werden die Charaktere unglaublich fehlen. Wer das Buch aber aufmerksam liest, dem begegnet schon ein Charakter aus Kylie Scotts neuster Reihe „Dive Bar“ – Band 1 erscheint übrigens am 03.11.2016 bei Lyx unter dem Titel „Crazy Sexy Love“. Das weckt bei mir natürlich die Hoffnung, dass es nicht nur ein Spin-Off ist, sondern dass die Universen auch aufeinander treffen! 🙂

Bist du auch immer traurig, wenn eine Reihe endet, oder eher froh, dieses Universum nun endgültig hinter dich zu lassen?

Tati, 27, süchtig nach Büchern, Nagellack und Toffifee, Informatikerin, Backfee, angehende Autorin, Webentwicklerin, verheiratet, viel zu neugierig, perfektionistisch und immer ein Lächeln auf dem Gesicht. Noch mehr erfährst du mit einem Klick.

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