Wordpress-Wochenende

Also »ICH« finde das schön!

In diesem WordPress-Wochenende geht es heute mal weniger um Technik und WordPress an sich. Heute dreht sich alles, um das, was man direkt sieht: das Design! In meinen Rezensionen verlinke ich sehr gerne Rezensionen anderer Blogs und bin dafür auch immer auf der Suche nach Blogs, die ich noch nicht kenne. Das ein oder andere Mal ist es mir dann schon passiert, dass ich auf eine Rezension gestoßen bin, die mir eigentlich super gefiel, doch dann habe ich mir den Blog zu dem Text angeschaut und habe gedacht: „Öhhh, nee, lieber nicht.“ Immer öfter ist mir aufgefallen, dass mir das Design eines Blogs schon sehr wichtig ist. Ich dachte bisher aber immer, dass das daran liegt, dass ich Webentwicklerin bin. Letztens irgendwann habe ich mit Elli darüber geplaudert und auch ihr ist das Design eines Blogs sehr wichtig, aber sie ist auch Informatikerin. 😉 Sie hat daraufhin aber folgendes getweetet:

Und viele waren unserer Meinung: Das Design eines Blogs oder auch einer Webseite ist sehr wichtig. Ich habe angefangen mehr über das Thema nachzudenken und dann beschlossen, es an dieser Stelle aufzugreifen. Um ein wenig mehr Meinungen für diesen Beitrag einzuholen, habe ich vor ein paar Wochen schon eine Umfrage gestartet.

Kurze Umfrage zum Thema Design

Die Umfrage ist natürlich nicht wissenschaftlich fundiert, sondern es ging eher darum, ein Meinungsbild zu bekommen. So rein aus Interesse, wollte ich daher zuerst wissen, ob die Teilnehmer sich zu Lesern, Bloggern und/oder Autoren zu zählen. In drei weiteren kurzen Fragen, habe ich dann versucht, so viel wie möglich über euer Empfinden zum Thema Blog-/ Webseitendesign zu erfahren. Neben einer Einschätzung über die Wichtigkeit des Designs und der mobilen Verwendung von Webseiten, ging es auch darum, welche Aspekte euch bei einem Design am wichtigsten sind. Hierzu hatte ich eine bunte Mischung aus zehn verschiedenen Elementen vorgegeben.

Ergebnisse der Umfrage

Fazit der Umfrage

Für mich sind die Ergebnisse der Umfrage nicht wirklich überraschend. 80% – was für eine Zahl! –  ist das Design eines Blogs wichtig. Doch was bringt einem dieses Ergebnis nun? Soll man sein Blogdesign komplett über den Haufen werfen und das machen, was andere toll finden? Ganz und gar nicht! Es ist aber wichtig, dass man die perfekte Mischung aus dem, was man selber schön findet, und dem, was für den Leser ansprechend ist, findet. Daher sollte man sich zumindest ein paar Dinge bewusst werden. In der Informatik sprechen wir gerne vom „User Centered Design“, also ein Design ausgerichtet an den Bedürfnissen des Nutzers und genau das ist auch bei Webdesign wichtig. Mach dich schlau, was deine Leser gerne wollen und was vielleicht auf anderen Seiten gut ankommt. Denn seien wir doch mal ehrlich, auf Fragen wie „Was wünscht ihr euch bei meinem Blog?“ antwortet im seltensten Fall jemand. Daher auch die zweite Frage der Umfrage. Ihr seht, dass vielen eine klare Struktur und Übersicht äußerst wichtig ist, genau wie ein übersichtliches Menü und Schlichtheit. Das sind doch schon mal Punkte mit denen man anfangen kann. 🙂 Und auch die letzte Umfragefrage gibt einen Hinweis darauf, was wichtig ist: ein responsives Design, also ein Design, was sich an verschiedene Bildschirmgrößen wie Tablets, Handys oder verschiedene Monitore anpasst. Heutzutage erledigt man so viel mit dem Handy, warum auch nicht mal schnell auf dem Lieblingsblog vorbeisurfen? Blöd nur, wenn der auf dem Handy absolut unlesbar ist. Daher sind Designs für mobile Ansichten immer wichtiger. Wusstet ihr übrigens, dass es mittlerweile mehr Geräte mit Android als mit Windows gibt?

5 Tipps

  1. Halte dir vor Augen, was deine Leser möchten
    Bei allem, was ihr auf eurer Seite einbindet, denkt immer zuerst an eure Leser. Hat es einen Vorteil für meine Leser und mache ich das eher für mich? Hat die Funktion einen Mehrwert für meine Besucher? 
  2. Hab eine klare Struktur
    Ähnlich wie bei 1. ist die Struktur wichtig für eure Leser. Je aufgeräumter und leichter etwas zu finden ist, desto verständlicher ist es für den Leser. Er findet sich gut zurecht und wird nicht durch eine Informationsflut erschlagen. Hierzu gehört übrigens auch eine aufgeräumte Seitenleiste (d.h. nicht zu voll und gekapselte Inhalte) und ein übersichtliches Menü. Man sagt in der Regel, dass ein Menü auf der ersten Ebene nicht mehr als fünf Elemente haben sollte und auch maximal zwei Verschachtelungstiefen besitzen soll. Das sind natürlich nur Richtlinien. 😉
  3. Achte auf deinen Einsatz von Farben und Schriften
    Für ein stimmiges Design sollte man maximal drei verschiedene Farben und am besten zwei verschiedene Schriftarten nehmen. Braucht man Hilfe bei der Kombination von Schriften, lohnt sich übrigens immer ein Blick auf die Google Fonts Seite. Außerdem sind gute Kontraste äußerst wichtig! Hellgrau auf Beige oder verschiedene Blautöne auf einem blauen Hintergrund sind oft schwer zu lesen. Hierbei sollte man auch bedenken, dass nicht jeder Bildschirm den gleichen Kontrast eingestellt hat.
  4. Finde deinen eigenen Stil
    Oft wird hier von „Corporate Design“ also einem einheitlichen Erscheinungsbild gesprochen. Ich nutze zum Beispiel zwei bestimmte Farbtöne und der Großteil meiner Fotos hat diesen typischen Holzhintergrund, aber auch meine Rezensionen haben einen ganz eigenen Aufbau, an dem ich lange gefeilt habe. 🙂 Wichtig ist auch, dass du dich von anderen Blogs nur inspirieren lässt und nicht kopierst! Copycats werden gar nicht gerne gesehen. 
  5. Werde responsiv
    Wie vorhin schon erwähnt, werden mobile Nutzer immer wichtiger und damit auch ein mobiles oder responsives Design. Mittlerweile ist es auch so, dass Google Webseiten mit einer mobilen Ansicht besser ranked und wir wollen ja alle, dass unsere Beiträge auch bei Google ganz weit vorne auftauchen. 🙂

Was mache ich, wenn ich das aber selber nicht hin bekomme?
Ein bisschen Werbung in eigener Sache

Zuerst einmal seid ihr hier dann schon genau richtig, denn wie der Zufall es so will, bin ich nicht nur Webentwicklerin, sondern biete meine Dienste auch gerne an. 😉 Obwohl ich mit meinem Blog bei Blogger gestartet habe, bin ich mittlerweile ein WordPress-Fangirl und kann daher auch nur Sachen in diese Richtung anbieten. Falls ihr also irgendwo Hilfe benötigt, dann schreibt mich gerne an. Kontaktmöglichkeiten gibt es hier ja zur Genüge. 😉

Für alle, die aber bei Blogger bleiben wollen, empfehle ich euch MiraDesigns, weil ich ihre Umsetzungen einfach genial finde!

Macht euch aber eins bewusst: ein komplette neues Design oder auch eine Designanpassung kostet Zeit und damit auch Geld. Ich kann das nur immer wieder betonen. 😉

 

Nehmt ihr oft Designänderungen an euren Blogs vor?

Tati, 27, süchtig nach Büchern, Nagellack und Toffifee, Informatikerin, Backfee, angehende Autorin, Webentwicklerin, verheiratet, viel zu neugierig, perfektionistisch und immer ein Lächeln auf dem Gesicht. Noch mehr erfährst du mit einem Klick.

25 Comments

  • Ramona

    Liebe Tati,

    ich mag deine Beiträge rund um Bloggen.
    Auch, oder gerade dann, wenn es mal nicht so ganz wissenschaftlich ist… 😉

    Deine Punkte sind alle total nachvollziehbar und auf jeden Fall auch gute Tipps für Neulinge.
    Ich bin ehrlich gesagt gerade bei Bildern noch immer ziemlich am Ausprobieren.
    Nicht immer kann ich alles so umsetzen, wie ich das gerne möchte.
    Aber man lernt ja gerne. Gerade im Bezug auf den Blog.

    Ich ändere das Design meines Blogs nicht oft.
    Also in den letzten Jahren war es genau eine große Umstellung.
    Weil ein Blog hat durch das Design einen hohen Widererkennungswert und ich denke, wenn sich das ständig verändert, dann weiß der Leser auf den ersten Blick immer gar nicht, wo er sich eigentlich befindet.
    Also ich erinnere mich z.B. viel schneller an Blogs, wenn mir das Design im Gedächtnis geblieben ist. Wenn sich das alle paar Wochen ändert, müsste ich jedes Mal erst wieder gucken, ob ich wirklich auf dem Blog bin, wo ich hin wollte.
    Versteht man, was ich meine?

    Änderungen sind in Ordnung und auch verständlich. Nicht immer kann alles ewig gleich bleiben. Aber ich denke, es sollte ein gesundes Mittelmaß zum Altbekannten bilden.
    McDonalds ändert ja sein Corporate Design zB auch nicht alle paar Monate.
    Klar, es wird mal modernisiert, aber die Farben ändern sich nicht ständig.
    Ach ich schreibe mich um Kopf und Kragen… 😉
    Hoffentlich verstehst du noch, worauf ich eigentlich hinaus wollte.

    Danke dir auf jeden Fall für deine Anregungen!

    Liebe Grüße
    Ramona

    • Tatze

      Liebe Ramona,

      ich verstehe worauf du hinaus willst: man sollte bei Designänderungen immer noch seinem Corporate Design bzw. seinem Blogdesign treu bleiben. 😉 Das wäre bei mir ja zum Beispiel die Bilder, das Logo und der bestimmte Rotton oder bei dir der Rosaton. Ich denke, wenn man diese Aspekte beibehält und der Blog als solches noch als der vorherige Blog erkennbar ist, sind Designänderungen in Maßen immer in Ordnung. 🙂 Ich habe ja letztens auch gerade erst die Struktur der Beitragsdarstellung auf der Startseite geändert, weil es für mich plötzlich so stimmiger war. Oft ergibt sich durch „kleinere Änderungen“ schon ein viel passenderes Gesamtbild. 🙂 Ein anderes tolles Beispiel ist übrigens auch Lottas Umzug von Blogger zu WordPress. Dadurch, dass sie die Grundelemente ihrer alten Seite behalten hat, konnte man den Blog immer noch als ihren identifizieren, aber er ist um einiges erwachsener und stimmiger geworden.

      Und manchmal dürfen es dann auch größere Veränderungen sein. 😉

      Jetzt habe ich hier auch so viel geschrieben 😀 Design ist halt ein endlos langes Thema. 😀

      Liebste Grüße,
      Tati

  • Desired

    Hi Tati,

    Ich finde Usability (wie auch von dir beschrieben) wichtiger als Design, wobei das ja Hand in Hand geht. Manches ist Geschmachssache, aber wenn ich den Text mich lesen kann, würde ich weiter.

    Schöne Umfrage und gute Tipps.
    Liebe Grüße
    Desiree

    • Tatze

      Liebe Desiree,

      Usability und Design sind wirklich sehr stark miteinander verknüpft und trotzdem lässt es sich nicht sagen, dass das eine das andere impliziert. Und am Ende ist ja – wie du auch sagst – Geschmackssache. 😉

      Liebste Grüße,
      Tati

  • Madame Lustig

    Wieder ein ganz toller Beitrag von dir, liebste Tati!
    Ich gehöre definitiv auch zu den Bloggern und Bloglesern, die viel Wert auf das Blogäußere legen. Wieso auch nicht? In unserem täglichen Leben achten wir schließlich auch auf Struktur und ein gepflegtes/ordentliches Erscheinungsbild, warum also nicht auch auf unseren Blogs? Für die meisten Blogger, die ich kenne, ist der Blog ein Teil von ihnen und sie möchten, dass er dies auch wiederspiegelt und demnach auch irgendwo ein Aushängeschild in der Onlinewelt für sie ist. Natürlich hat jeder seinen eigenen Geschmack und möchte auch seine ganz persönliche Note einbringen und das ist auch völlig richtig, nur ist manchmal weniger einfach mehr. 🙂

    Ganz liebe Grüße
    Maike

    • Tatze

      Liebe Maike,

      den Zusammenhang zwischen Alltag und Blog in Bezug auf das Äußere habe ich noch gar nicht so gesehen, aber stimme dir voll und ganz zu. Design ist ja auch immer ein schwieriges Thema, weil wirklich jeder seinen eigenen Geschmack hat.

      Liebste Grüße,
      Tati

  • Nadine

    Hallo liebe Tati,

    ein toller und informativer Beitrag! Besonders überrascht hat mich doch, wie viele Besuche über mobile Geräte laufen. Ich selbst als Kommunikationsdesignerin achte natürlich darauf, dass mein Design auch responsiv ist, lese aber doch lieber klassisch auf dem Laptop Blogbeiträge. Kommentare lassen sich so einfach schneller tippen und ich liebe genügend Weißraum im Design 😉

    Liebe Grüße aus dem #litnetzwerk !
    Nadine

    • Tatze

      Liebe Nadine,

      ich freue mich sehr, dass dich der Beitrag überzeugen konntest. Design ist ja immer ein Thema, was sehr kontrovers diskutiert werden kann. 😉 So langsam werden Smartphones ein immer wichtigeres Medium und das heißt auch, dass man sich dahingehend anpassen muss. Ich halte es aber auch wie du und kommentiere lieber am Laptop. Mit einer „richtigen“ Tastatur ist so ein Kommentar doch viel schneller getippt. 😉

      Liebste Grüße aus Bremen nach Hamburg,
      Tati

  • Elli

    Hi Tati,
    ach, wieder so ein toller Beitrag! Danke, dass du meinen Tweet verlinkt hast. 🙂
    Beim Design spalten sich manchmal echt die Geister. Was die einen toll finden, finden die anderen ganz schrecklich. Es gibt leider genug Blogs die ich nach 2 Sekunden wieder schließe, weil mich das Design einfach nur fertig macht.
    Ich denke, das Beitrag ist ein guter Anfangspunkt für Diejenigen, die ihr Design mal anpacken wollen und nicht so richtig wissen, wo sie anfangen sollen. Manche Punkte kann man dabei manchmal natürlich nur mehr oder weniger realisieren.
    Ich bin schon sehr gespannt, wie es mit eurem Hosting so laufen wird!
    Liebste Grüße,
    Elli

    • Tatze

      Liebste Elli,

      dein Tweet gehörte ja mit zur der Einleitung dieses Themas, also gehörte er auch in den Beitrag. 😉
      Gerade wenn es um das Design geht, sind viele ja doch nicht bereit, sich auf irgendetwas einzulassen, dabei gibt es ja mittlerweile genug Möglichkeiten für gute Designs. Aber so ist das ja bei vielen Dingen, bei denen der persönliche Geschmack gefragt ist. 😉

      Ich bin auch schon gespannt, wie das mit unserem Hosting so wird. 😀

      Liebste Grüße,
      Tati

  • maaraavillosa

    Hallöchen meine Liebe 🙂

    Danke für deinen Beitrag zum Thema „Blogdesign“! Bei Glitzerhintergründen und Schneeflöckchen, die über den Desktop fliegen, bin ich auch schneller weg, als jemand bis 3 zählen kann. Alleine die Ladezeit für solchen Firlefanz. Die einen mögen dies ja schön finden, mich erinnert es nur an Zeiten von beep-world. Und dabei ist es heutzutage überhaupt gar nicht so schwer, sich ein übersichtliches Design zu installieren. Blogger hat es ja mittlerweile auch gemerkt und seine Standarddesigns um ganz ansehnliche Codes erweitert. Und für alle, die etwas mehr Anspruch haben sind creativemarket und etsy ebenfalls gute Adressen und die Installierung eines Designs ist da als Erklärungs-pdf schon inbegriffen.

    Ich habe mein Design im letzten Jahr einmal überarbeitet, aber auch nur weil ich nach drei Jahren Startdesign dann auch mal was Neues sehen wollte. Dafür habe ich mich aber auch mehrere Tage durch Designvorschläge gewühlt und Grafiken erstellt, um es gleich von Beginn an gut aufzuziehen, dann hat ein Design auch eine gewisse Wertigkeit. Vielleicht schaffe ich es in diesem Leben dann nochmal, auch endlich Visitenkarten im selben Look drucken zu lassen 😀 Dann wäre das Aushängeschild insgesamt mal abgerundet.

    Ich hätte auch nicht damir gerechnet, dass so viele die mobile Ansicht nutzen! Wobei es Sinn macht, unterwegs lese ich auch viele Blogbeiträge übers Smartphone. Nur das Kommentieren verlagere ich dann zuhause am Laptop. Ist irgendwie einfacher.

    Viele liebe Grüße an dich,
    Patrizia 🙂

    • Tatze

      Liebste Patrizia,

      ich muss ja sagen, dass ich dein Design schon vor der Umstellung sehr mochte, aber jetzt noch mehr. 😉 Man merkt deutlich deine persönliche Note und den einheitlichen Look. 🙂 Die Visitenkarten kriegst du passend dazu dann auch noch irgendwann hin. 😉

      Ehrlich gesagt, bin ich ein Fan von Schneeflocken auf meinem Blog. Ich habe aber selbst programmierte Schneeflocken, die super flux sind. 😉 Letzten Winter habe ich aber drauf verzichtet, weil sie ja leider nicht so professionell wirken. Aber bei Glitzerhintergründen oder veränderten Mauszeigern hört auch bei mir der Spaß auf. Ich bin aber auch ein ganz großer Fan von Schlichtheit und wie du schon sagst, gibt es mittlerweile genug Möglichkeiten gute Designs zu bekommen. Und sonst biete ich mich ja auch immer gerne an, weil ich so meine Haushaltskasse ein wenig aufbessern kann. 😉

      Liebste Grüße,
      Tati

  • Nelly

    Huhu liebste Tati!
    Wieder ein richtig toller Post beim WP-Wochenende. War schon ganz gespannt, nachdem ich ihn nicht vorher zu lesen bekommen habe 🙂
    Mir persönlich ist ein Design auch immer total wichtig. Und als ich noch bei Blogger war, gab es keine Woche, in der ich nicht am Design rumgebastelt habe. Irgendwie war ich nie zufrieden damit. Da war mein Wechsel zu WP genau das richtige. Denn jetzt kann ich nicht mehr alles ständig komplett über den Haufen werden. Und wenn ich dann nur was kleines ändern will, mach ich ja meist mehr kaputt 😀
    Aber zwischenzeitlich hab ich mich da ja doch „beruhigt“.
    Vielleicht ist mir dadurch auch das Design auf anderen Blogs so wichtig. Irgendwie packt mich die Lust am Lesen nur, wenn das drumherum auch stimmt. Eigentlich doof, weil es ja wie beim Buch ist: es kommt in erster Linie auf den Inhalt an.
    Aber wenn das Äußere nicht stimmt, packt mich da einfach nicht die Motivation, dem Inhalt eine Chance zu geben.

    Genieß Deinen Rest-Sonntag
    Alles Liebe, Nelly

    • Tatze

      Liebste Nelly,

      ha, wie ich gerade noch an dich gedacht habe. 😀 Dieses Mal gab es ja nicht so viel technisches, was jemand hätte Korrektur lesen müssen, aber keine Sorge, dein Einsatz ist bald wieder gefragt. 😉
      So kleine Änderungen hier und da mache ich auch jetzt gerne noch. Man ist einfach so schwer zufrieden zu stellen. 😀
      Ich glaube bei Blogs ist es wie mit dem Essen: das Auge isst mit. Und daher muss das Design für uns auch passen.

      Liebste Grüße,
      Tati

  • Silvia

    Hallo Tati,
    deine Tipps stimmen. Eigentlich sind sie auch ganz einfach, doch viele machen sich irgendwie um die optische Lesbarkeit kaum Gedanken. Bei Blogs wo es aussieht wie Kraut und Rüben und überall ein Lichtlein blinkt und ich gar nicht so genau weiss wie ich etwas finde schaue ich nicht unbedingt regelmässig hinein.
    Auch wenn man schon etwas länger bloggt lese sind solche Tipps wichtig. Ich prüfe den eigenen Blog dann auch danach ab. Nicht alles wird auch umgesetzt, aber ich finde es wichtig darüber nachzudenken.
    Ich gebe deine Web-Adresse mal an eine Freundin weiter, sie möchte gerade auf WordPress umziehen und tut sich ein wenig schwer.
    Viele Grüße
    Silvia

    • Tatze

      Liebe Silvia,

      ich prüfe bei meinem Blog auch regelmäßig, ob er noch „zeitgemäß“ ist. Man muss auch nicht wirklich alles umsetzen, aber sich schon Gedanken machen, ob manches nicht doch von Vorteil wäre. Wenn ich so blinkende Blogs sehe, bin ich meist schon ein wenig traurig, weil es mittlerweile ja gar nicht so schwer ist, ein „gutes“ Design zu haben.
      Vielen Dank für die Weiterempfehlung! 🙂

      Liebste Grüße,
      Tati

  • Kani

    Hey Tatze,

    ich würde wirklich wirklich gerne öfters mal an meinem Blog rumspielen, bin da aber vielseitig unbegabt. Das sorgt vielleicht dazu, dass mein Blog erstmal etwas langweilig erscheint, aber im großen und ganzen gefällt er mir schon recht gut und wenn ich mal groß bin, (also noch größer) habe ich mir fest vorgenommen jemanden zu entführen und im Keller einzusperren bis er meine Vorstellungen genau umgesetzt hat!

    Danke für diesen Artikel, er hat viel wiedergespiegelt, was ich für mich selbst auch empfinde.

    Alles Liebe
    Kani

    • Tatze

      Liebe Kani,

      ach, man muss ja auch nicht alles können. 😀 Du kannst dafür bestimmt eine Menge Dinge, die ich niemals beherrschen werden. Und um deine Vorstellungen genau umzusetzen, brauchst ja glücklicherweise nur jemanden bezahlen und nicht direkt entführen. 😛

      Es freut mich aber, dass dir mein Beitrag gefallen hat. 🙂

      Liebste Grüße,
      Tati

  • Thomas

    Hallo Tati,
    ich bin gerade immer noch mit dem #litnetzwerk-Wochenende beschäftigt und dabei auf deine tolle Seite gestoßen. Dein Artikel zum Blogdesign trifft die Sache auf den Punkt. Für den Umzug im letzten Jahr von blogger zu wordpress habe ich mir auch gefühlt Hunderte von Themes angesehen. Da gibt es wirklich Unmengen toller Designs zu entdecken, letztendlich bin ich dann aber doch wieder bei einem recht minimalistischen Design gelandet, das auch viele andere noch verwenden, die meisten Alternativen haben mir einfach nicht zugesagt und einen Kompromiss wollte ich ungern eingehen. Das deckt sich also mit deinen Umfrageergebnissen.
    Ich bin froh, dass ich den Umzug damals irgendwie hinbekommen habe, dennoch fehlen mir bisher einige Punkte, die ich gerne noch verbessern würde. Gut zu wissen, dass du als Profi in Notfällen deine Hilfe anbietest. Könnte gut sein, dass ich da künftig einmal darauf zurückkommen werde. Ich folge dir weiterhin und bin auf neue Artikel gespannt 🙂
    Ich wünsche dir erholsame Ostertage!
    LG
    Thomas

    • Tatze

      Lieber Thomas,

      es waren ja auch so viele tolle Blogs beim #litnetzwerk-Wochenende dabei, dass man sich wirklich eine Weile damit beschäftigen kann. Ich freue mich, dass dir mein Beitrag zum Thema Design gefallen hat. Ich hoffe, dass dich auch die nächsten Beiträge ansprechen. 😉

      Liebe Grüße,
      Tati

  • Rena

    Hallo Tati,
    leider muss ich wirklich gestehen, das der erste Eindruck manchmal sehr bleibend ist. Auch wenn ich weiß, das es einige Blogger gibt die einfach technisch nicht umsetzen können was ihnen im Kopf herum schwebt, heißt das ja nicht, das sie keine tollen Texte schreiben können. Ich muss aber aus eigener Erfahrung gestehen, das ich es dann sehr schwer finde dein Einstieg in den jeweiligen Blog zu finden.

    Viele liebe Grüße,
    Rena #litnetzwerk

    • Tatze

      Liebe Rena,

      ich fühle mich auch ein wenig schlecht, wenn ich einen Blog aufgrund des visuellen Eindrucks sofort wieder verlasse. Aber es ist für mich leider wie mit dem Essen, das Auge braucht da auch seinen Reiz. Und es gibt ja mittlerweile genug Möglichkeiten für ein ansprechendes Design, da finde ich es dann auch andererseits wieder Schade, wenn man sich keine Mühe gibt, da was zu tun.

      Liebste Grüße,
      Tati

  • Franzi Schönbach

    Ein toller Beitrag! Ich bin auch jemand, der quasi rückwärts wieder aus dem Raum geht, wenn das Design mich nicht direkt überzeugt. Klar muss es nicht meinen Geschmack treffen, aber sich eben an deine von dir genannten Grunsätze halten. Schwarze Hintergründe finde ich ganz schwierig z.B., da schmerzen mir meine Augen beim Lesen. Oder zu viele Fraben, Blinken und zu viel Gitsch und Klitzer und Animation, grausig :D. Aber am meisten nervt mich, wenn es einfach mal gar kein Menü gibt und ich dann ncoh nicht mal suchen kann. Meine ersten Monate waren voll mit Designänderungen, ich musst erst mal ins Bloggen kommen und herausfinden, wasich eigentlich möchte. Seit der Änderung im letzten Juli hatte ich aber tatsächlich nicht mehr das Bedürfnis, irgendetwas zu ändern, und bin glücklich, dass ich endlich meins gefunden hab 🙂

    glg Franzi

    • Tatze

      Liebe Franzi,

      wenn man noch am Anfang steht, ist es meiner Meinung nach in Ordnung, dass man sich und seinen Blog erst mal finden muss. Meine ersten Designs sahen auch grauenhaft aus, aber das kommt schon mit der Zeit. 😀 Vor allem gibt es ja mittlerweile auch so viele schöne kostenlose Designs. Man muss sich nur einfach mal damit auseinandersetzen. Ich denke, dass viele da noch große Berührungsängste haben.

      Liebste Grüße,
      Tati

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