Vor einiger Zeit bin ich bei Pinkfisch über „Briefe an junge Autoren“ von Colum McCann gestolpert. Normalerweise bin ich gar nicht so der Fan von irgendwelchen Schreibratgebern, weil ich der Meinung bin, dass jeder seine eigenen Erfahrungen machen muss. Aber Sarah war so begeistert von diesem Buch, dass es mich einfach nicht losgelassen hat. Bis ich es mir im Juni gegönnt habe, als der Mann sich ein neues Playstation-Spiel gekauft hat.

Buchinformationen

Autor: Colum McCann 
Titel: Briefe an junge Autoren
Originaltitel: Letters to a Young Writer
Übersetzer: Thomas Überhoff 
Verlag: rowohlt 
Erscheinungsjahr: 2017 
Seiten: 192 

Kurze Inhaltsangabe

In 52 Briefen gibt Colum McCann Tipps und Einschätzungen zu verschiedenen Themen, wie dem Umgang mit Kritikern, Schreiborten, Schreibregeln, der ersten Zeile, usw. Jedes Kapitel wird durch ein passendes Zitat eines bekannten Autor/ einer bekannten Autorin eingeleitet.

Wirkung auf mich

Ich hätte nie, nie, nie gedacht, dass mich dieses Buch so begeistern würde. Doch sobald ich es – wie einen Schatz – in der  Hand hielt, wollte ich die Worte von Colum McCann inhalieren. Und es hat sich sowas von gelohnt. Jeder einzelne Brief hat mich zum Lächeln gebracht und ich habe mich so oft in den Zeilen wieder gefunden. Obwohl es wirklich viel zu verarbeiten gab und ich viele Sätze mehrmals lesen und länger über sie nachdenken musste, bin ich durch das Buch geflogen. Ich hätte erwartet, dass ich mich bestimmt eine Woche damit beschäftige und habe es doch an einem Tag durchgelesen. Dass mir das einen gehörigen Sonnenbrand eingebracht hat, ist eine ganz andere Geschichte. 😉 Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich das Buch nicht zum letzten Mal in der Hand hatte. Sobald die nächste Schreibkrise ruft, werde ich es auf jeden Fall wieder aufschlagen. Meiner Meinung nach ist „Briefe an junge Autoren“ übrigens nicht nur für junge Autoren geeignet, sondern für jeden Autor, wenn nicht sogar für jeden, der irgendetwas schreibt.

 

Herausragende Leseempfehlung

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